Nina aus Kiel, Au-pair in Neuseeland
Ein paar Monate als Au-pair ins Ausland.. das wäre doch nicht schlecht, dachte ich mir kurz vor dem Abitur mehr oder weniger aus Mangel an Alternativen. Was ich studieren wollte wusste ich nicht und irgendwie brauchte ich eine Auszeit vom Lernstress. Also wohin? Europa? Nicht weit genug weg. Amerika? Da war schon jeder. Australien? Zu heiß und zu viele Insekten. Am Ende wurde es Neuseeland, genau auf der anderen Seite der Welt.
Traumstrände, glasklares Wasser, unberührte Natur, wunderschöne Landschaft das war es was ich mir unter Neuseeland vorstellte. All das erwartete mich dann auch, aber am Ende beeindruckten mich neben der Natur vor Allem die entspannte Lebensart, die Freundlichkeit der Menschen und die Kultur der Maori. Während meiner neun Monate in Neuseeland lebte ich in einer Familie mit 2 Kindern in Devonport, einem wunderschönen Teil Aucklands. Vier verschiedene Strände konnte ich innerhalb von zehn Minuten zu Fuß erreichen und auch vom Stadtzentrum trennte mich nur eine 15 minütige Fahrt mit der Fähre. Verglichen mit Europäischen Metropolen hat Aucklands Innenstadt, bis auf den Skytower (höchster Turm der südlichen Hemisphäre), leider wenig zu bieten. Aber wer riesen Städte voller Touristenattraktionen sehen will, der ist in Neuseeland sowieso falsch.
Da es hier an jeder Ecke etwas zu sehen gibt, unternehmen die meisten Au-pairs viele Wochenendausflüge. Mit dem Auto oder einem der zahlreichen Reisebusse kann man von Auckland aus den Großteil der Nordinsel an den Wochenenden erkunden. Neben den Wochenenden hatte ich aber auch in den Schulferien Zeit das Land zu bereisen. Insgesamt hatte ich fünf Wochen Zeit, was gut ausreicht um sowohl Nord- als auch Südinsel zu sehen. Wie unglaublich abwechslungsreich die Natur in diesem Land ist, das in etwa die gleiche Größe hat wie England, kann man selbst dann kaum glauben wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Traumstrände, Regenwald, Vulkane, Wasserfälle, Glühwürmchen Höhlen, Geysire, schneebedeckte Berge im Sommer die sich in den glasklaren Seen spiegeln und Gletscher. Nicht zu vergessen natürlich der Abenteuertourismus für den Neuseeland berühmt ist. Ob Bungeejumping, Fallschirmspringen oder Wildwasser Rafting - hier gibt es alles was das Abendteurer-Herz begehrt. Unter Anderem gehören Fallschirmspringen, Schwimmen mit Delfinen, ein Besuch eines Maori Dorfes, ein Helikopterflug über den am schnellsten schmelzenden Gletscher der Welt und Wildwasser Rafting zu den Highlights meiner Zeit in Neuseeland.
Die Erlebnisse und Erfahrungen die ich hier machen durfte haben mein Leben bereichert und ich möchte sie auf keinen Fall missen. Neuseeland ist für mich in nur neun Monaten zu einem zweiten Zuhause geworden und dass ich zurückkommen werde steht fest- vielleicht für ein Auslandssemester oder vielleicht nach dem Studium um hier eine Zeit lang zu leben.
Tatjana aus Krefeld, Au-pair in den USA
Noch während meiner Schulzeit entschloss ich mich nach meinem Abitur ins Ausland zu gehen. Schnell stand fest, dass ich als Au-pair ins Ausland möchte. Unabhängigkeit, aber auch eine feste Bezugsperson waren mir wichtig, deshalb war Au-pair genau das richtige für mich. Auch das Zielland standen schnell fest: Amerika. Nachdem ich eine Gastfamilie für mich gefunden hatte (aus 3 Familien und zahlreichen Emails, Telefonaten und Skype Videokonferenzen) und nach bestandenem Abitur konnte es losgehen.
Am Ausreisetag traf ich mich mit anderen Au-pairs um gemeinsam den Flug in unser neues Leben anzutreten. Die lange Reise verging wie im Flug, da ich bereits erste Freundschaften geschlossen und mich mit anderen über unsere künftigen Gastfamilien ausgetauscht habe. Auf amerikanischem Boden angekommen wurden wir ins Hotel gebracht, wo in den nächsten Tagen eine Einführung in die Landesgepflogenheiten und Einstellung der Amerikaner gegenüber der Kinderbetreuung stattfand.
Danach ging es für mich zu meiner Gastfamilie nach Philadelphia. Erschöpft angekommen, wurde ich sehr herzlich begrüßt, umarmt und direkt in die Familie aufgenommen. In den nächsten Tagen gewährte meine Familie mir eine Schonfrist, um Eindrücke zu verarbeiten, mich zu akklimatisieren und mich heimisch einzurichten.
Nachdem ich mich an amerikanische Gepflogenheiten und Marotten gewohnt hatte, ging für mich der Alltag langsam los. Frühstück machen für Alex, mein Gastfamilienkind, im Anschluss bisschen Hausarbeit oder Collegebesuch, mittags einkaufen, Alex von der Schule abholen, Kleinigkeit zum Essen zubereiten, Alex zum Chor oder Klavierunterricht bringen, wieder abholen, Hausaufgaben kontrollieren, Abendessen machen.
Nach meinem Arbeitstag, der meist mit einem gemeinsamen Abendessen mit der ganzen Familie endete, hatte ich noch genügend Zeit um mich mit Freunden zu treffen. Es gab viele Au-pairs, auch aus Deutschland und es tat gut sich auf Anhieb verstanden zu fühlen und sich ohne Sprachbarriere verständigen zu können. Wir haben einen deutschen Stammtisch eingeführt, zu dem auch Au-pairs aus anderen Ländern sehr oft dazu stießen, aber auch Amerikaner. Wir kochten deutsches Essen, schauten deutsche Filme und holten uns so ein Stück zu Hause nach Amerika. Im Laufe der Zeit wurde mein Englisch immer besser und es viel mir sehr leicht mich mit Amerikanern zu unterhalten und nicht immer nur Small Talk zu führen. So kam es auch, dass ich mich immer öfter mit meinen Freunden aus dem College getroffen habe. Es gab einen International Students Club an meinem College, quasi für alle internationalen Studenten aus dem Ausland, aber auch für jene die an anderen Kulturen interessiert waren und sich austauschen wollten. Durch den Club viel es mir einfach neue Kontakte zu knüpfen…aus dem einen oder anderen Kontakt wurde gar eine Freundschaft fürs Leben!!!
Nach einer kurzen Heimwehphase im November, die ich durch meine neuen Freundes gut überstand, kam dann auch schon Dezember. Weihnachten habe ich im großen Kreis meiner Gastfamilie mitsamt vielen Verwandten verbracht. Kurz hatte ich gezweifelt, ob es die richtige Entscheidung sein würde oder ob ich nicht doch lieber nach Hause fliegen sollte. Umso glücklicher war ich dann, als ich schließlich Weihnachten mit meiner neugewonnen Familie gefeiert habe. Es war ein tolles Fest: kitschig, pompös, aber auch herzlich, warm und einzigartig.
Für das neue Jahr nahm ich mir vor, weniger Zeit zu Hause zu verbringen und mehr zu reisen. An meinen freie Wochenenden bin ich nach New York City, Washington, Boston, Baltimore... und viele mehr gereist (deshalb liebe ich die Ostküste. Man kann innerhalb weniger Stunden viele interessante Städte erreichen!!!)
Meine Lieben zu Hause habe ich natürlich an alledem teilnehmen lassen, indem ich einmal im Monat eine Email mit Fotos von meinen Erlebnissen schickte.
Kaum versah ich mich, waren auch schon 6 Monate rum. So langsam wurde es Zeit sich Gedanken um meinen Reisemonat zu machen, den ich unbedingt im Anschluss machen wollte. Ich wurde kräftig von allen unterstützt und nach kurzer Zeit stand auch schon alles fest: Toronto, Montreal, Quebec, Ottawa, 1000 Islands, Niagara Fälle, Chicago und die Grossen Seen, Los Angeles, Disneyland, Las Vegas, Grand Canyon, Yosemite National Park, San Francisco, San Diego, Tampa und Miami. Während des Spring Breaks von Alex flog meine Gastfamilie nach Costa Rica und ich bekam Besuch von meinen Eltern. Ich war sehr stolz ihnen mein neues zu Hause zu zeigen. Meine neue Lieblingsstadt New York City durfte natürlich nicht fehlen!!
Von meinem Auslandsjahr profitiere ich noch heute. Ich habe mich von einer anderen Seite kennengelernt, gelernt Verantwortung zu übernehmen, Freundschaften fürs Leben geknüpft und meine Englischkenntnisse deutlich verbessert.
Ich hatte nicht allzu viele konkrete Erwartungen an dieses Jahr gesteckt und entgegen meiner eigentlichen Natur, habe ich so wenig wie möglich geplant.
Das kann ich nur jedem empfehlen, denn je mehr Erwartungen man daran hat, desto größer ist die Gefahr, dass die Erwartungen enttäuscht werden.
In dieser Zeit habe ich viel über Amerika, kulturelle Unterschiede, verschiedene Lebensweisen und MICH gelernt. Es war eine Bereicherung für meine Persönlichkeit!
Mareike aus Ratingen, Au-pair in den USA
Als Au-pair nach Amerika zu gehen war schon immer mein größter Traum. Ich habe nach einigen Emails und Telefonaten in New Jersey eine Familie mit 2 Kindern gefunden. Als ich endlich die Zusage bekommen habe, konnte Ich den Flugtermin gar nicht mehr erwarten. Auch wenn das hieß, das Ich mich von meiner Familie, und meinen Freunden für lange Zeit verabschieden musste. Da ich schon Au-pair in Irland gewesen, bin konnte ich mit der Trennung auf Zeit schon besser umgehen.
Schon auf den Flug nach Washington, habe Ich viele Au-pairs kennengelernt. Die ersten Tage in Washington haben wir in einen Hostel gewohnt und während des Workshops wurde Ich mit den Regeln der Agentur vertraut gemacht. Die Woche ging sehr sehr schnell vorüber und ich konnte es kaum erwarten zu meiner Gastfamilie zu kommen. Leider haben sich kurz nach meiner Ankunft bei meiner Gastfamilie einige Probleme ergeben, die man leider nicht beheben konnte, sodass Ich leider nach kürzester Zeit die Familie wechseln musste. Dieses Ereignis hat mich sehr daran zweifeln lassen, ob es die richtige Entscheidung war, nach Amerika zu gehen. Aber Ich kann nur jeden empfehlen, der sich in derselben Situation befindet durchzuhalten, denn es wird besser. Vielleicht dauert es eine Weile, aber man sollte sich immer vor Augen halten, das es in dieser Form eine einmalige Gelegenheit ist, den American Way of Life zu erleben.
Ich habe zum Glück sehr schnell eine neue Familie in Houston, Texas gefunden. Ich war erleichtert, denn nach kurzer Eingewöhnung habe ich mich sehr gut in meiner Gastfamilie eingelebt, und lernte auch neue Leute kennen, dir mir in der ersten Zeit sehr geholfen haben. In den ersten Wochen habe ich mich mit der Kinderbetreuung befasst und im Haushalt geholfen. Ich hatte mich gut in meine Familie eingelebt, als Ich mir den Fuß gebrochen habe. Das hieß für mich, das ich nach nur drei Monaten das Au-pair Jahr abbrechen musste, was für mich ein sehr großer Schock war. Trotz des Unfalles, hatte ich noch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr mit meiner Gastfamilie, die mich in dieser schweren Zeit sehr unterstützt hat. Anfang Januar musste Ich dann leider nach Hause fliegen. Der Abschied fiel mir sehr schwer, da ich mich in meiner Familie sehr wohlgefühlt habe. Es war eine gute Erfahrung und ich habe in dieser kurzen Zeit viel gelernt. Wofür ich meiner Gastfamilie sehr dankbar bin. Trotz diesen kleinen Rückschlages, werde Ich mich nicht von meinen Traum abbringen lassen in baldiger Zukunft nach Amerika auszuwandern.
Senna aus Wrohm, Au-pair in Großbritannien
Ich wollte seit der 5.Klasse nach England. Außerdem wollte ich mehr praktische Erfahrung mit Kindern sammeln und meine Sprachkenntnisse verbessern. Der erste Kontaktaustauch mit meiner Gastfamilie war zuerst per Email und dann per Telefon. Mir war es wichtig in eine tolerante Familie zu kommen. Richtig vorbereitet habe ich mich für meinen Auslandsaufenthalt nicht. Beim Packen denkt man, dass man alles mitnehmen müsste. Aber das stimmt nicht. Die meisten Sachen kauft man sich im Gastland. Meine Abreise war ziemlich früh am Morgen. Ich war noch müde und doch volle Vorfreude auf das Neue. Am Flughafen hat mich mein Gastvater mit einem kleinen Willkommenszettel abgeholt. Leider ist mein Koffer beim Umsteigen nicht mitumgestiegen…
Am Anfang waren mir die Einkaufsläden und das Post Office vollkommen fremd. Ansonsten ist die britische Kultur unserer Kultur sehr ähnlich. Zu erwähnen ist, dass es in Großbritannien viele verschiedene Kulturen gibt (Multikulti).
Mit meinen Gasteltern habe ich mich am Anfang besser verstanden als jetzt. Wir haben einfach unterschiedliche Erziehungs- und Lebensansichten. Es gibt bis heute noch Missverständnisse, obwohl ich die Sprache gut verstehe. Meine Gastmutter ist sehr anstrengend und streitet sich oft mit ihrem Mann. Ich verlasse dann immer den Raum. Vielleicht macht es den beiden auch Spaß zu streiten. Mich nervt es. Mit meinem Gastkind verstehe ich mich sehr gut. Was mich bestätigt und auch glücklich macht. Ebenso meine neuen Freunde und meine Tätigkeit in einer Pre-School. Nach meinem Aupair-Aufenthalt möchte ich in Großbritannien eine Ausbildung machen.
Mit der Betreuung von flyOUT war ich sehr zufrieden. Ebenso mit der Betreuung durch die Partneragentur in England.
Fazit: Mir hat der Auslandsaufenthalt für meine berufliche Zukunft viel gebracht. Wegen der Erziehungsansichten sollten Sozialpädagogen und Erzieher es sich nicht entgehen lassen.
Stephan aus Grauingen, Au-pair in Großbritannien
Als Gastland, in dem ich Aupair sein wollte bzw. bin, habe ich Großbritannien gewählt. Ich wollte mein Englisch verbessern und gleichzeitig nicht so weit weg von zuhause sein. Vor meiner Abreise habe ich in verschiedenen Familien Babysitting gemacht und sowie bei einem Praktikum im Kindergarten und in der Grundschule Erfahrungen gesammelt.
Ich habe zwei Familien vorgestellt bekommen. Die erste hat mir nicht gefallen und die zweite Familie war dann auch gleich meine Wahl. Da ich eine chron. Erkrankung habe wurde mir von flyOUT gesagt, dass die Vermittlung etwas länger dauern kann. Aber ich habe bereits nach 1,5 Monaten eine Familie gehabt. Super!!
Bei der Abreise war ich voll Vorfreude. Ich wurde sehr freundlich empfangen. Die Beziehung zu meinem Gastkind (ein Junge) war sehr gut. Ich habe ihm ein Brettspiel als Geschenk mitgebracht, wodurch das Eis auch gleich gebrochen wurde. Auch meine Gasteltern waren bzw. sind sehr zuvorkommend.
Nach der anfänglichen Aufregung ging es mir sehr gut. Ich habe schnell in die Familie und in die Kultur reingefunden. Auch das spätere Zusammenleben mit meiner Gastfamilie war hervorragend. Mit meinen Gasteltern hätte ich es mir zwar familiärer gewünscht, aber dennoch war es gut.
Ein absolutes Highlight war als mein Gastkind zu mir kam und mich in Arm genommen hat und gesagt hat, dass er mich ganz doll lieb hat. Er hat sehr schnell eine Beziehung zu mir aufgebaut und es war für mich auch etwas Besonderes.
Einmal hatte ich auch ein negatives Erlebnis. Ein Handwerker kam nicht ins Haus und deshalb wurde ich vollgelabert! Der Konflikt wurde damit geregelt, dass ich angemeckert wurde und das war alles!
Meine Tätigkeiten beziehen sich überwiegend auf die Kinderbetreuung. Im Haushalt muss ich nicht viel machen, außer Bügeln und ab und zu mal etwas putzen. Aber in der Regel kommt eine Putzfrau.
Ich habe sehr viele Freunde kennengelernt auch einige fürs Leben. Ich habe mittlerweile 3 Sprachkurse belegt und mit abschließender Prüfung 3 Zertifikate erhalten. Ein weiterer Erfolg ist für mich auch, dass ich so gut mit Kindern klar komme und meine anfängliche Aufregung völlig unnötig war.
Trotzdem kommt irgendwann beim Auslandsaufenthalt der Zeitpunkt, an dem man auch einfach mal seine Freunde und Familie von zuhause bei sich haben will. Aber dadurch, dass ich hier viele Freunde gefunden habe, hielt sich das eigentlich in Grenzen.
Mit der Vermittlung bei flyOUT bin ich sehr zufrieden, da sie sehr gut und schnell war. Wenn man Fragen hatte wurde diese immer sofort beantwortet. Gut fand ich auch das Informationsmaterial. Für die Zukunft kann ich eigentlich nichts sagen bin einfach sehr zufrieden!
Anderen Aupairs möchte ich noch folgenden Tipp geben. Wenn man unglücklich mit der Familie ist, sollte man über einen Wechsel nachdenken. Kenne andere Aupairs die einfach unzufrieden in einer Familie bleiben. Aber das Aupairleben soll ja was Schönes sein.
Ich habe mein Englisch wirklich verbessert und ich habe sehr viele neue Leute kennen gelernt, was mir sehr wichtig war. Ich kann es nur weiter empfehlen!
Mit der Vermittlung bei flyOUT bin ich sehr zufrieden, da sie sehr gut und schnell war. Wenn man Fragen hatte wurde diese immer sofort beantwortet. Gut fand ich auch das Informationsmaterial. Für die Zukunft kann ich eigentlich nichts sagen bin einfach sehr zufrieden!
Laura aus Bremen, Au-pair in Spanien
...mir geht es hier auf Mallorca super gut. Die Familie ist nett und hat mich herzlich aufgenommen. Es war am Anfang etwas schwierig, mit den beiden großen Kindern in Kontakt zu kommen, weil die viel in der Schule sind. Aber mittlerweile komme ich auch mit denen gut klar. Mit der kleinen klappt es auch prima. Die ersten 3 Tage wollte sie mich noch nicht so richtig akzeptieren aber auch das hat sich geändert :)
Kurz: Ich fühle mich richtig wohl. Ob ich noch einmal als AuPair ins Ausland gehen würde? Auf jeden Fall. Das ist eine Chance, die man unbedingt nutzen sollte. Und wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich es auf jeden Fall tun.
Eva aus Ludwigsburg, Au-pair in der franz. Schweiz
Im Prinzip gefällt es mir hier gut. Genf ist nicht ganz so schön und spektakulär wie ich es mir vorgestellt habe, aber das Umland und vor allem in Richtung Alpen ist die französische Schweiz wirklich sehr schön! Meine Gastfamilie insgesamt ist wirklich gut! Die Eltern sind sehr nett, erwarten viel von einem, aber unterstützen einen vor allem am Anfang auch so gut sie können. Die zwei älteren Kinder sind bis auf seltene Ausnahmen überhaupt kein Problem, sonders super nett und unkompliziert! Der schwierigste ist definitiv der kleine Junge, der sehr anstrengend sein kann und immer seinen eigenen Kopf hat! Nach einiger Zeit, nachdem ich mich an ihn (und er sich an mich) gewöhnt hatte, wurde es zwar besser, aber er ist trotzdem immer wieder eine Herausforderung! Also, für alle, die nicht mit einem schwierigen 7 Jährigen umgehen können, wäre diese Familie definitiv nichts!
Insgesamt habe ich hier sehr viel Freizeit. Das kann sowohl positiv wie auch negativ sein, weil man manchmal wirklich nicht weiß, was man mit der ganzen Zeit anfangen soll, bzw. sehr viel Zeit für Heimweh etc hat! Insgesamt gefällt es mir gut hier, aber meine Aufgabe besteht zum größten Teil darin, auf die Kinder zu warten, oder sie hin und her zu fahren. Von dem her bin ich froh, dass ich kein ganzes Jahr hier bleiben werde, weil es mir auf die Dauer einfach zu langweilig werden würde. Allerdings ist der Aupair-Aufenthalt wirklich eine tolle Gelegenheit, die Sprache zu lernen und nebenher sogar noch etwas Geld zu verdienen. Also den Au pair-Aufenthalt an sich würde ich weiterempfehlen, aber den Aufenthalt in meiner Familie würde ich niemandem für länger als 6 Monate empfehlen! Allerdings sollt man sich vor so einer Entscheidung im Klaren darüber sein, dass die Gastfamilie von einem erwartet, dass man sich in die Familie integriert, aber sie gleichzeitig auch ihr eigenes Familienleben ohne das Au pair führen wollen und dass kann auf Dauer auch ganz schön anstrengend sein! Ich denke, dass ich den Schritt noch einmal machen würde, da ich bereits große Sprachfortschritte gemacht habe, aber vor allem deshalb, weil ich bereits in diesen 4 Monaten sehr viel selbstständiger geworden bin und keine Angst mehr davor habe, auf mich allein gestellt zu sein!
Ich denke, dass ein Aupair-Aufenthalt an für sich eine sehr gute Erfahrung ist, wenn man die richtige Familie erwischt (ich habe schon von sehr vielen gehört, dass sie es sehr schwer haben mit ihren Familien)!
Sebastien aus Friedrichshafen, Au-pair in Großbritannien
Es gibt sehr vieles zu berichten, doch wenn ich anfangen soll, dann sag ich, dass es mir hier im Allgemeinen gefällt! Sehr nette Familie, mit ein paar Macken; aber ich bin zufrieden.
Aufgaben:
Spülmaschine immer und komplett alleine ein und ausräumen: Auch am We!
Küche sauber halten – auch wenn man nicht selber gekocht hat!
Waschmaschine: ca. 4/5 Ladungen pro Woche; wegen Peters Schuluniform auch am WE
Samstags und sonntags sind alle Hauspflichten zu erfüllen...
Ein bis zweimal pro Woche muss ich auch Babysitten; manchmal aber auch gar nicht
Normaler Tagesablauf:
7h unten in der Küche sein und Geschirrspülmaschine ausräumen und/oder Küche saubermachen. Danach kommt der Kleine runter, welcher fertig geduscht und umgezogen auf sein Frühstück wartet. Peters Frühstück zubereiten, frühstücken dann zu dritt/viert.
7:40h Peter zur Schule bringen:
wir brauchen 25-35min zur Schule (einmal Bus wechseln)
danach folgen Hauspflichten: Waschmaschine/Spülmaschine/ Post sortieren(trocknen – dauert aber länger, da es im Haus keinen Trockner oder allgemeines aufräumen des Hauses
Schuluniform oder Hemden von Gastvater bügeln; zum Dry Cleaner gehen; Bücherei; Brot kaufen oder zum Post Office gehen
diese Aufgaben dauern aber meistens nicht so lange, da die Geschäfte in der Nähe sind;
selten auch zeitraubende Aufgaben wie Ofen putzen oder Blätter zusammenkehren oder auch „Sonderaufträge“ – aber eigentlich nur wenn ich keine Sprachschule habe (montags und freitags)
Freizeit oder Sprachschule:
Die Sprachschule, welche ich im Moment besuche ist super und würde ich auch meinem Nachfolger empfehlen (25min von zuhause entfernt) und hat Vormittagskurse, welche so gut wie nur von Au Pairs besucht werden!
Mittags Essen selber kochen
Essen: ich bekomme 20 Pfund für mein eigenes Essen pro Woche – ansonsten wird mir abends gekocht
Peters Snack vorbereiten und mitnehmen
Um kurz vor ca 14:50h mache ich mich dann meistens auf den Weg um Peter von der Schule abzuholen (nur montags holt ihn seine Mutter öfters von der Schule ab)
Peter spielt dann ein bisschen mit seinen Freunden im „Square“
Danach fahren wir nach Hause
Zu Hause angekommen ist er meistens hungrig und kriegt sein Abendessen; bereite ich nach Absprache mit seiner Mutter für ihn zu.
Danach oder wenn Peter noch nicht so hungrig ist: Hausaufgaben(lesen, schreiben und Geige üben) insgesamt 20-40 min
Danach normales spielen in seinem Spielzimmer
Bis seine Mutter kommt (ca 17:30h – 18h) und dann kann man freiwillig mitspielen oder die beiden alleine lassen – man sollte aber trotzdem weiterspielen...
Aber spätestens um 19:30h frei
Alles in Allem kann ich mich nicht beschweren; Die Gasteltern sind zwar nicht perfekt, aber interessieren sich für mich und reden zb am Abendessen nicht nur über ihre Arbeit, sondern versuchen interessante Themen anzusprechen bei denen ich dann mitreden kann...
Oder so haben sie mich Freunden/Nachbarn empfohlen um für diese zu Babysitten (gute Extrabezahlung). Es ist gelegentlich nervig, dass das Babysitten (teils) kurzfristig vereinbart/abgesagt werden aber das ist im Au Pair Job ja normal
Nadine aus Westernhausen, Au-pair in Irland
Ich habe mich für das Aupair-Programm entschieden, da ich ein anderes Land und dessen Kultur kennenlernen, Erfahrungen im Umgang mit Kindern sammeln und das Leben in einer anderen Familie erleben wollte. Ich wollte in ein englischsprachiges Gastland, allerdings nicht in die USA oder nach Australien (weil derzeit jeder sein „freies“ Jahr verbringt). Irlands Kultur und seine Landschaft übten einen besonderen Reiz auf mich aus; jeder meiner Bekannten, die schon einmal in Irland waren, bestätigten mir, wie schön es dort sei und ermunterten mich, dorthin zu gehen.
Die Suche nach einer Gastfamilie erwies sich als etwas schwieriger, weil sich die Auswahl einer geeigneten Familie wegen meiner Hausstaub- und Tierhaarallergie stark reduzierte. Als ich jedoch den Fragebogen meiner jetzigen Gastfamilie zugeschickt kam, ging alles ganz schnell. Der allererste Kontaktaustausch war per Mail. Meine Gastmutter fragte mich in der zweiten oder dritten Mail, ob sie mich das kommende Wochenende anrufen könne, was sie auch getan hat. Nach diesem etwa 20-Minütigen Telefonat waren wir uns mehr oder weniger einig, dass wir einander gefunden hatten.
Mir war es sehr wichtig eine Familie zu finden, in der ich mich wohlfühle und mit der ich gut auskomme. Meiner Gastfamilie war es wichtig ein Au Pair zu finden, dass sich bei ihnen wohlfühlen würde, weil es unter anderen Umständen nur den Kindern schaden würde.
Vor der Abreise habe ich versucht meine Englischkenntnisse noch ein bisschen aufzufrischen, wenn ich auch so direkt nach dem Abitur und besonders wegen dem schönen Wetter nicht wirklich Lust dazu verspürte. Es hat sich aber definitiv gelohnt, weil man in der Schule zwar ein Vokabular aufbaut, das einen über Politik und Geschichte argumentieren lässt, jedoch nicht weiter hilft, wenn man in der Küche steht und einen Schneebesen sucht.
Den Abend vor meiner Abreise war ich so beschäftigt, dass ich gar nicht realisiert hatte, dass ich weggehen würde. Meinen letzten Abend habe ich dann NICHT zu Hause verbracht, weil ich die Tränen meiner Eltern nicht verkraftet hätte. Eigentlich war ich ganz froh, dass sich von den Freunden, mit denen ich an diesem Freitagabend wegging, keiner an mein wirkliches Abreisedatum erinnern konnte, sodass es ein ganz normaler Abend war, einen Abend wie jeder andere, an den ich mich später gut erinnern könnte, weil man nicht das Außergewöhnliche vermisst, sondern das Alltägliche. Der Morgen der Abreise zog mehr oder weniger an mir vorbei. Ich vermute, ich wollte überhaupt nicht einsehen, dass es ein Abschied für fast ein ganzes Jahr werden würde.
Zum Thema Kofferpacken kann anderen Aupairs folgenden Tipp geben:
Lieblingklamotten lieber zu Hause lassen, weil die im Umgang mit Kindern in sehr kurzer Zeit nicht mehr tragbar sind. Im Falle eines Aufenthalts in Irland: Kurze Sachen zu Hause lassen!
Als ich am Flughafen ankam bin ich minutenlang auf dem Flughafen umherirrte, bis ich meine Gastmutter schließlich fand. Als wir dann bei ihnen zu Hause ankamen, verhielten sich alle – auch ich – sehr zurückhaltend. Irgendwie war alles ungewohnt. Heute kann ich mich nur noch bruchstückhaft an die ersten Tage erinnern; inzwischen ist es schwer vorstellbar, dass wir irgendwann mal ein anderes Verhältnis als das jetzige hatten; es ist nun mehr ein Gefühl, als ob wir uns schon immer kennen würden.
In den ersten Tagen fühle ich mich absolut unbeholfen. Ich musste herausfinden, worauf es meiner „neuen“ Familie ankommt, worauf sie Wert legt und was unwichtig ist. Jede Familie hat ihre unausgesprochenen Regeln, die es herauszufinden gilt. Man muss gewissermaßen seinen Platz in der Rangordnung finden, ohne Kämpfe auszutragen. Nebenher ist steht es natürlich im Vordergrund, Kontakte mit den Kindern zu knüpfen. Ich weiß noch, wie mein Herz hüpfte, als meine Kleinste zum ersten Mal auf mich zukam. Im Nachhinein, wenn ich nun sehe, wie die Drei auf Fremde reagieren (sogar auf Familienmitglieder, die sie wenige Wochen nicht gesehen haben), kann ich mich nur wundern, dass ich nach 3 Tagen schon die ersten Tage alleine mit den Kindern verbracht habe und wir das gemeinsam auch durchgestanden haben.
Die Beziehung zwischen mir und meiner Gastfamilie war mit Höhen und Tiefen, wie alle zwischenmenschlichen Beziehungen. Im Großen und Ganzen hatte ich jedoch großes Glück, eine so liebevolle Familie gefunden zu haben. Zwischen den Kindern meiner Gastfamilie und mir gab es viele kleine Momente, die mir das Herz öffneten, die aber so schwer zu beschreiben sind, weil sie einfach so – ohne großen Zusammenhang – geschehen sind.
Bei meinem Auslandsaufenthalt haben mich immer wieder kurze Augenblicke glücklich gemacht: ein Spaziergang am Strand, einen Kinobesuch mit meiner Gastgroßmutter, ein neues Wort, dass meine Kleinste aufgeschnappt hatte, ein „I love you“ von meinem Kleinen…
Ein Tipp, den ich anderen Aupairs geben kann:
Informiert euch vor der Abreise über Arbeitsstunden und Bezahlung im Austauschland; dadurch erlebt ihr keine bösen Überraschungen bzgl. zu viel Arbeit.
Irland hat, sprachlich gesehen, einen riesigen Vorteil, der mir vor meiner Zeit hier nicht bewusst war: Die Iren sprechen ein nahezu aktenzfreies Englisch. Aus dieser Sicht gab es keine großen Probleme, die Sprache zu verstehen. Auch meine Sprachfähigkeit entpuppte sich als sehr gut (ganz und gar gegen meine Erwartungen); in den ersten Wochen musste ich natürlich sehr viele neue Vokabeln erst lernen. Wenn man aber den ganzen Tag in einer anderen Sprache spricht, gewöhnt man sich sehr schnell daran. Nach ein paar Wochen hatte ich größere Probleme, mit meinen Eltern am Telefon Deutsch zu sprechen, als mich auf Englisch mit jemandem zu unterhalten.
Fazit: Der Auslandsaufenthalt bedeutet mir sehr viel. Man lernt in einer anderen Familie, was einem selbst etwas bedeutet und worauf es einem selbst ankommt, Werte, die man sich in der späteren eigenen Familie wünscht. Auch das Erlernen einer Sprache gehört dazu, auch wenn das aus jetziger Sicht eher sekundär ist.
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